Schmid Schrauben beim Clusterland Award 2019

Schmid Schrauben beim Clusterland Award 2019

Schmid Schrauben Hainfeld belegt gemeinsam mit 9 Projektpartnern aus dem Bereich des konstruktiven Holzbaus den zweiten Platz beim niederösterreichischen Clusterland Award. Die Auszeichnung würdigt die herausragende Arbeit bei der Lösung eines Problems in der Bauwirtschaft – den Schallbrücken bzw. deren Vermeidung. Durch das Projekt konnte belegt werden, dass Holz nicht nur wesentliche Vorteile in der Nachhaltigkeit und im Wohnklima im Vergleich zur Massivbauweise liefert, sondern auch in Bezug auf den Schallschutz die Nase vorne hat. Wieder ein Punkt mehr, der für den Holzbau als Bauweise der Zukunft spricht.

Über den Clusterland Award

Der Clusterland Award ist eine bereits zum 8. Mal veranstaltete Auszeichnung von überbetrieblichen Wirtschaftskooperationen in Niederösterreich. Dieser Award zeigt, dass eine Vielzahl an kreativen Köpfen in Niederösterreich zuhause sind und mit deren innovativen Ideen und Zusammenarbeiten Großes geschaffen wird.
Insgesamt werden rund 100 Projekte aus den unterschiedlichen Bereichen, wie Wohnen und Sanieren, Bauen, Lebensmittel, Kunststoff und Mechatronik, in Niederösterreich bearbeitet. Aus dieser Fülle an Kooperationsprojekten wurden jene elf nominiert, welche folgende Zielsetzungen, wie zukunftsorientiertes Wirtschaften, strategische Planung und Themenführerschaft am besten repräsentieren. Unter den elf ausgewählten Kooperationsprojekten war auch das Schall.Holz.Bau II mit Schmid Schrauben. Diese Nominierung zeigt den Status eines Eliteprojektes zwischen Industrie und praktischen Anwendern, dass eine zukunftsorientierte und gemeinschaftliche Lösungsentwicklung erfolgsversprechender ist, als den Weg alleine zu gehen.

Von den ausgewählten besten elf Projekten wurden die Vertreterteams zu einem dreiminütigen Pitch vor Publikum eingeladen. Das 300-köpfige Publikum hatte hierbei eine tragende Rolle, denn diese durfte als Jury fungieren. Durch die Abstimmung wurde äußerst knapp der Sieger ermittelt. Das Projekt TEX2MAT, welches sich mit dem Recyclingverfahren von Textilabfällen aus Mischgewebe befasst, konnte die Jury am meisten überzeugen. Das Projekt Schall.Holz.Bau II kann sich dennoch sehen lassen. Der Pitch wurde von Dr. Johann Scheibenreiter (Schmid) und Bernd Strahammer (Zimmerei Graf) präsentiert.
Das Projekt Schall.Holz.Bau II- Zoom
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Das Projekt Schall.Holz.Bau II

Das Projekt befasst sich mit der Kernfrage „Kann Holzbau als Schallschutz dienen?“ Bereits Forschungen zuvor beweisen, dass Holzbauten in Bezug auf die Verwendung von Holz als Außenwände, einen äußerst positiven Beitrag zum Schallschutz leistet. Durch den Einsatz von Holz und intelligenter Materialkombination werden sogar bessere Schallschutzwerte erreicht, als mit Massivbau möglich ist. Das Projekt befasst sich nicht nur mit Holz, sondern wie auch bei einem Haus mit allen Elementen rundherum, wie Trenndecken, Trennwänden und den Anschlüssen speziell auch in Hinblick auf verdichteten mehrgeschossigen Wohnbau. Vorteil des Holzes als Baustoff ist die größte Tragfähigkeit im Verhältnis zum Gewicht, zusätzlich dient Holz als aktiver CO2 Speicher. Als Best-Practise-Beispiel kann das international bekannte 24 geschossige HoHo in Wien genannt werden. Bei diesem Bauprojekt mussten schalltechnischen Anforderungen erfüllt werden, obwohl die gesamte tragende Holzkonstruktion ersichtlich blieb. Die Schallweiterleitung konnte durch Trennschnitte zwischen den Bereichen der Decken, Stützen und Brettsperrholzwänden verhindert werden.

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